weinen, viel mehr tat ich ab dann nicht mehr. 2 wochen lang. ich wollte nicht mehr raus, nichts mehr tun. ich badete regelrecht in meinem leid. viel gibt es über diese 2 wochen nicht zu berichten, nur dass es schlimm für mich war. dann rang ich ihm zumindest dieses zugeständniss ab und er versprach mir keine andere frau anzufassen. er sagte, er hätte es ohnehin nicht vorgehabt, er wollte sich nur fühlen, als ob er es tun könnte, ohne dabei an jemanden denken zu müssen, oder jemandem der ihn daran hindern könnte. er wollte sich frei fühlen, doch diese freiheit hat einen hohen preis, den ich bezahlen musste.
ich war wieder froh… aber nur ganz kurz. ich hatte das zugeständniss, doch an unserer situation hatte sich nichts geändert^. immer noch getrennt aber nich so richtig aber doch… ich weinte weiter, sobald ich alleine war tat ich nicht anderes mehr. wenn ich mit ihm schrieb, egal ob lieb oder im streit, ich heulte. spätestens nach einer halben stunde zerfloss ich ihn tränen, da konnte er schreiben was er wollte und ich tun was ich wollte. nach weiteren 2 wochen konnte ich nicht mehr. ich brach den kontakt zu ihm vollkommen ab. auch nicht mehr schreiben und nicht mehr telefonieren. ich trank nur mehr um weiter weinen zu können und schminkte mich nicht mehr, da es zu veräterisch gewesen wäre, doch meine aufgequollenen augen oder die langsam abzeichnenden augenringe lügten nicht.
hilflos, ausgeliefert musste ich irgendwas tun, er wollte nicht zurück kommen, noch nicht wie er sagte denn wenn er jetzt käme, dann nur weil ich leide und nicht weil er wirklich dazu bereit war…
kann man das denn noch liebe nennen? ich könnte jemanden den ich liebe keine sekunde leiden lassen.
funkstille