Letzte worte
Frei und den teufel werd ich tun, es ihm sofort mit zu teilen. Wieder mit ihm in kontakt zu treten … nein, das erschein mir eher unklug. Mein geburtstag nahte und ich wollte es dann doch abgeschlossen haben, es gab nur mehr eins zu tun… die finanzen regeln. So bekam er von mir eine möglichst neutral gehaltene mitteilung, dass er mir noch geld schulde, dass er mir bitte in einem eingeschriebenen brief zusenden möge oder gleich ein paket, mit allem was ich eventuell noch bei ihm vergessen hätte. Das wäre dann alles, weiterer kontakt wäre nicht nötig… zu sagen, dass es jetzt endgültig vorbei sei musste ich wohl nicht mehr. Es kam noch ein bisschen was zurück.
Er: es hört sich an, als würdest du nur noch hass für mich empfinden.
Was bitte erwartet er denn. Was mein herz angeht ist er mein schlächter. Wie um alles in der welt könnte ich etwas anderes für ihn empfinden als hass.
Ich: leb wohl
Er: und was ist mit unserer abmachung?
Ich: leb wohl
Abmachungen. Treue war auch so eine abmachung. Ich liebte ihn nicht mehr, ich war ihm auf keine art und weise noch zu irgendetwas verpflichtet. Den rest seines lebens muss er ohne mich verbringen. Er meinte, er wollte immer perfekt für mich sein weil ich so perfekt für ihn, er wollte sein was ich verdiehnt hatte… er hatte mich nicht verdiehnt, nicht mehr.
Und diese abmachung. Er wollte nicht mit mir glücklich sein, warum auch immer, er wollte nicht. Deutlicher als er es getan hatte, hätte er es mir nicht zeigen können doch er war immer noch schwach. Er war innerlich noch immer das problemkind mit der gebückten haltung. Ich musste die entscheidungen treffen, so war es letztendlich auch meine entscheidung es ENDGÜLTIG zu beenden. Er hatte nicht die kraft oder den mut mich aufzugeben, warum auch immer es so war.